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Motorradhelm Test 2017 – Die besten Motorradhelme im Vergleich

Ein Motorradhelm Test hilft Ihnen bei der Suche nach dem besten Produkt. Beim Motorradfahren bietet der Motorradhelm den elementarsten Schutz vor lebensbedrohlichen Unfällen, weshalb dieser in vielen Ländern Gesetzlich vorgeschrieben ist. In unserem Motorradhelm Vergleich gehen wir auf die verschiedenen Bauarten ein. Denn es gibt je nach Motorradtyp unterschiedliche Motorradhelme, wie den Integralhelm für leistungsstarke Maschinen mit viel Power. Integralhelme mit klappbarem Kinnschutz werden als Klapphelme bezeichnet. Der Jethelm ist sehr beliebt bei nicht schnellen Motorrädern wie Roller oder Chopper. Gelände fähige Motorrad-Fahrer tragen wiederum Motocross Helme.

Wir haben die besten Motorradhelme für Sie ausgiebig auf Sicherheit, Aerodynamik und Komfort geprüft, so dass Sie in Ruhe einen Vergleich heranziehen können. Außerdem finden Sie viel Wissenswertes und Fakten über Motorradhelme. In unserem Motorradhelm Produktvergleich haben Sie die Möglichkeit alle Helme gegeneinander im Detail zu vergleichen.

Motorradhelm Testsieger im Vergleich

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Shoei NXR Integralhelm Integralhelm Vergleichssieger Shoei Neotec Klapphelm Klapphelm Vergleichssieger Shark Raw Jethelm Jethelm Vergleichssieger Fox V1 Motocross Helm 1 Motocross Helm Vergleichssieger
ModellShoei NXR IntegralhelmShoei Neotec KlapphelmShark Raw JethelmFox V1 Motocross Helm
Preis

436,05 €

Preise inkl. MwSt

506,44 €

Preise inkl. MwSt

194,90 € 254,95 €

Preise inkl. MwSt

ab 119,95 €

Preise inkl. MwSt
Testergebnis

93.75%

"Integralhelm Vergleichssieger"

93.75%

"Klapphelm Vergleichssieger"

87.5%

"Jethelm Vergleichssieger"

86.25%

"Motocross Helm Vergleichssieger"

HelmartIntegralhelmKlapphelmJethelmMotocross Helm
HerstellerShoeiShoeiSharkFox
AußenschaleAIMAIMPolycarbonatPolycarbonat
Gewicht1350 g1650 g1300 g1350 g
VisierCWR-1-PinlockAntibeschlag durch Pinlock®Brille mit Antibeschlagvisier und Gesichtsschutz-
VerschlussDoppel-D-VerschlussMicro RatchetRatschenverschlussDoppel-D-Verschluss
PrüfsiegelECE 22/05ECE 22/05ECE 22/05ECE 22-05
Preis

436,05 €

Preise inkl. MwSt

506,44 €

Preise inkl. MwSt

194,90 € 254,95 €

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ab 119,95 €

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Integralhelm Test im Vergleich

Shoei NXR

Shoei NXR IntegralhelmDer Shoei NXR hat in dem Genre Integralhelme den Motorradhelm Test mit Bravour bestanden und überzeugte vor allem durch Top Noten in der wichtigsten Kategorie Schutzwirkung. Der Helm mit erstklassiger Luftzufuhr garantiert ideale aerodynamische Verhältnisse beim Fahren, was schnelle Motorradfahrer begeistern wird. Für einen fairen Preis erhalten mit dem Shoei NXR ein Spitzenhelm, der sich klar von der Konkurrenz absetzt. Der Motorradhelm wird nicht nur mit seiner Qualitätseigenschaft den hohen Anforderungen gerecht, sondern positioniert sich auch optisch auf den vorderen Plätzen. Durch den Schaumstoff an der Nut ist der Helm auch für Brillenträger geeignet. Zudem sorgt der Doppel-D Verschluss für optimalen Halt und das herausnehmbare Innenpolster ist leicht zu Reinigen.


Klapphelm Test im Vergleich

Shoei Neotec

Shoei Neotec KlapphelmIn der Kategorie Klapphelme schafft es der Hersteller Shoei mit seinem Spitzenmodell Neotec auf den ersten Platz. In der Sparte Schutzwirkung war der Shoei Neotec einer der besten. Auch mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h überzeugte der Motorradhelm durch ein ausgeglichenes Verhalten und leisen Windgeräuschen. Mit zusätzlichen Ear Pads werden die Geräusche auf ein Minimum reduziert, was das Fahren bei hohen Geschwindigkeiten angenehm macht. Die Außenschale ist aus dem hochwertigen Kunststoff AIM gefertigt, was die hohe Qualität des Helms unterstreicht. Trotz seinem höheren Gewicht ist der Shoei Neotec einer der Leichtgewichte unter den Klapphelmen. Ein Micro-Ratchet-System erfüllt die Sicherheitsnormen im vollsten Maße.


Jethelm Test im Vergleich

Shark Raw

Shark Raw JethelmIn vielen Motorradhelm Tests hat der Shark Raw seine gute Schutzwirkung unter Beweis gestellt. Mit einem außergewöhnlichen Design und den vielen Farb- und Mustervariationen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Eine passende Motorradbrille ist zudem beim Kauf inklusive. Das Innenleben besteht aus hochwertigen Bambusfasern und ist herausnehmbar, dadurch gestaltet sich die Motorradhelm Reinigung als außerordentlich einfach. Weiterhin fällt der Shark Raw durch sein geringes Gewicht auf, was das gemütliche Fahren auf dem Roller oder Chopper komfortabler macht. Für einen Jethelm hat sich die Fahrt bei hohen Geschwindigkeiten als äußerst leise erwiesen, welches bis zu 50 km/h kaum von Integral- oder Klapphelmen unterschieden hat.


Motocross Helm Test im Vergleich

Fox V1

Fox V1 Motocross HelmIn der Kategorie Motocross Helme hat sich der Fox V1 durch Top Bewertungen den ersten Platz gesichert. Zu kaufen gibt es den Motorradhelm in vielen Optischen Variationen, was in der Motocross Szene nicht zu vernachlässigen ist. Mit insgesamt zehn Lufteinlassöffnungen wird der Fahrer auch bei sportlichen Aktivitäten ausreichend mit Frischluft versorgt, vier Luftauslassöffnungen lassen die verbrauchte Luft wieder entweichen. Außerdem bietet das Doppel-D Verschluss höchste Sicherheit bei Unfällen, womit das Motocross Helm Fox V1 vom Kopf gleiten mechanisch verhindert wird. Auch in der Kategorie Preis/Leistung hat der Motorradhelm wichtige Punkte für den Motocross Helm Sieg gesichert. Für detaillierten Informationen lesen Sie sich den Fox V1 Vergleichsbericht durch.


Motorradhelm Test und Vergleichskriterien

Wenn Sie wissen welcher Motorradhelm Typ Sie sind, sollten Sie mehr ins Detail gehen und sich mit den Eigenschaften und Besonderheiten befassen. Somit gewährleisten Sie für ihre Bedürfnisse das beste Produkt auszuwählen. Natürlich sollten Design und Farben Sie ansprechen, jedoch beachten Sie stets, dass Thema Sicherheit nicht zu vernachlässigen. Die unten genannten Punkte haben wir auch in unserem Motorradhelm Vergleich berücksichtigt und je nach Gewichtung in das Vergleichsergebnis einfließen lassen.

Helmgröße

Die richtige Helmgröße ist von entscheidender Bedeutung und kann im Einzelfall über Leben und Tod entscheiden. Eine zu große Variante kann bevor es zu einem Aufprall kommt vom Kopf fallen, dann ist auch der beste Motorradhelm machtlos. Ein zu kleiner Helm kann dagegen so viel Druck ausüben das es im schlimmsten Fall zu Kopfschmerzen führt. Die ideale Helmgröße liegt eng am Kopf und verursacht keinen Druck der Schmerzen verursacht. Nehmen Sie ein Maßband und messen den Kopfumfang direkt über den Ohren, denn hier ist der Kopf am dicksten. Falls Sie kein Maßband haben, können Sie auch eine Schnur oder einen Faden nehmen und die gemessene Länge am Lineal bestimmen.

Je nach Modell oder Hersteller können Helmgrößen unterschiedlich ausfallen und haben entweder numerische oder alphabetische Angaben. Das amerikanische System (L = Large, M = Medium und S = Small) nutzt dafür Buchstaben von XXS bis XXL um die Helmgröße zu bestimmen. Die Umrechnung vom Kopfumfang in cm zu der Helmgröße in Buchstaben entnehmen Sie folgend:

  • 51 bis 52 cm = XXS
  • 53 bis 54 cm = XS
  • 55 bis 56 cm = S
  • 57 bis 58 cm = M
  • 59 bis 60 cm = L
  • 61 bis 62 cm = XL
  • 63 bis 64 cm = XXL

Beachten Sie auch die Größentabellen der jeweiligen Marken, denn diese können je nach Hersteller Unterschiede in der Passform mit sich bringen. Wir empfehlen daher ein Motorradhelm über einen längeren Zeitraum anzuprobieren. Denn wenn der Helm an bestimmten Stellen drückt, werden Sie es nicht über kurz merken. Es spricht auch nichts dagegen, mit dem Motorradhelm eine Probefahrt zu absolvieren, um die Eigenschaften wie Luftzufuhr etc. zu testen. Bei einer Bestellung im Internet haben Sie die Möglichkeit innerhalb der gesetzlichen Rückgabefrist von 14 Tagen das Motorradhelm ausgiebig zu prüfen. Wir verweisen an dieser Stelle auf die beiden Motorradshops „Polo Motorrad“ und „Louis“, denn hier bekommen Sie neben guten Kundenservice, kostenfreiem Rückversand auch noch 30 Tage Rückgaberecht.

Testen Sie das Motorradhelm indem Sie diesen zunächst aufsetzten, den Riemen am Kinn festziehen und den Kopf leicht bewegen. Der Motorradhelm sollte sich noch immer in der Anfangsposition befinden, andernfalls ist der Helm definitiv zu Groß. Alternativ versuchen Sie mit zwei Fingern unter den Helm zu gelangen, falls dies gelingt sollten Sie sich einen kleineren Motorradhelm kaufen. Tragen Sie den Motorradhelm ca. 60 Minuten lang um mögliche Druckstellen festzustellen die Sie beim Fahren beeinträchtigen können. Beachten Sie hierbei, dass die Innenseite nach einer bestimmten Zeit nachgibt und lockerer wird. So kann ein leicht drückender Motorradhelm nach ein paar Fahrten perfekt passen.

Außenschale

Die Motorradhelm Außenschale hat bei einem Unfall den direkten Kontakt zum Aufprallpunkt, weshalb dieser eine hohe Gewichtung in unseren Motorradhelm Vergleich zugeteilt bekommt. Das Material muss die Aufschlag Energie auf die gesamte Fläche verteilen, umso größeren Schaden zu verhindern. Für diese hohen Anforderungen werden spezielle Kunststoffarten eingesetzt, welche bei großer Hitze geformt und dadurch ihre Festigkeit erlangen. Die besten physikalische Eigenschaften für den Einsatz in Motorradhelmen haben Thermoplaste und Duroplaste, auf die wir nun etwas näher eingehen.

Thermoplaste (z.B. ABS, Lego, Polyamid und Polycarbonat) sind Kunststoffe, die unter hohen Temperaturen in einem Spritzgussverfahren in ihre Endform gebracht werden. Dank der günstigen Herstellungskosten ist der Preis von Motorradhelmen mit Thermoplaste geringer. Direkte Sonneneinstrahlung lässt dass Kunststoff schneller altern, weshalb diese Art von Motorradhelmen nach maximal 5 Jahren ersetzt werden sollten.

Duroplaste (z.B. Aramid, Carbon und Glasfaserkunststoff) sind Polymerwerkstoffe die in einen kostspieligen Vorgang hergestellt werden. Sie sind bei Rennsportfahrern wegen ihrer Robustheit und Widerstandsfähigkeit sehr beliebt. Zudem bringen Modelle aus Duroplaste weniger Gewicht auf die Waage als gleichwertige Thermoplaste Helme. Wegen der längeren Lebensdauer, den höheren Herstellungskosten und einer besseren Schutzwirkung sind Motorradhelme aus Duroplaste kostenintensiver.

Vielfahrer empfehlen wir ein Motorradhelm aus Duroplaste. Wenn Sie jedoch nur gelegentlich fahren, ist ein Helm aus Thermoplaste vollkommen ausreichend.

Innenschale

Das innere eines Motorradhelms besteht zunächst aus einer Polsterung, welches im Idealfall abnehmbar ist. Dadurch lässt sich das Innenfutter besser reinigen, andernfalls können Sie spezielle Sprayreiniger nutzen.

Die Innenschale (Kalotte) besteht aus dichtem Styropor und hat beim Aufprall direkten Kontakt zum Kopf. Daher besteht die Schale aus biegsamen Material, somit kann die Energie beim Zusammenprall auf die gesamte Fläche geleitet werden. Deswegen ist es ratsam, sich bei der richtigen Größe Zeit zu nehmen, um bei einem Unfall bestmöglichen Schutz zu haben.

Visier

Grundsätzlich raten wir beim Kauf von schnellen Motorrädern zu einem Motorradhelm mit Visier. Andernfalls wird bei hohen Geschwindigkeiten eine passende Motorradbrille von Nöten, welches im Sommer vor Insekten und bei schlechtem Wetter vor Regen und Wind schützt. Das betrifft vor allem Jet- sowie Motocross Helme. Qualitative Visiere bestehen meist aus dem Kunststoff Polycarbonat, welches nicht splittert und über eine starke Festigkeit verfügt. Weiterhin besitzt das Material über gute Kratzfestigkeit und UV-Schutz.

Motorradhelm VisierVisiere die in der Kratzfestigkeit keine gute Qualität vorweisen können, raten wir dringend ab. Ein kleiner Steinschlag kann Ihre Sicht beeinträchtigen und somit die Lichtstreuung unvorteilhaft beeinflussen, welches Sie folgenschwer blenden könnte.

Bei Regen beschlagen Integralhelme sehr schnell, welches Sie mit einem Schutzfilm Spray vermeiden können. Eine gute Kaufentscheidung sind Pinlock Visiere, welches aus zwei Visieren besteht und das beschlagen durch Atemluft erheblich reduziert. Die Doppelverglasung ist nachrüstbar und hat nicht nur positive Eigenschaften. Durch die weitere Verglasung kann es bei direkter Sonneneinstrahlung zu Verspiegelung kommen, des Weiteren können Fremdkörper zwischen die beiden Visiere gelangen und die Weiterfahrt stark beeinträchtigen.

Verspiegelte Visiere reduzieren Sonneneinstrahlung und helfen dabei, dass Motorradfahrer nicht geblendet werden. Die Tönung ist in allen erdenklichen Farben erhältlich, allerdings ist die Nutzung bei Dämmerung und Nacht gesetzlich eingeschränkt. Um diesem entgegenzuwirken bieten einige Hersteller zusätzlich ausfahrbare Visiere an, die während der Fahrt wieder ausgefahren werden können.

Wie auch bei Autos üblich gibt es Visiere mit Heizdrähten, die das Beschlagen der Scheibe erst gar nicht zulassen. Solche Visiere sind bei nur wenigen Modellen verfügbar.

Verschluss

Motorradhelm Verschlüsse können in drei Kategorien aufgeteilt werden, Doppel-D-Verschluss (2D Verschluss), Klickverschluss und Ratschen-Verschluss. Jedes dieser Verschlussarten hat seine Vor- sowie Nachteile, die wir Ihnen im folgenden Abschnitt näher erläutern.

Der Doppel-D-Verschluss, auch bekannt als 2D Verschluss, ist der alleinige Motorradhelm Befestigung welches im Rennsport verwendet werden darf. Dies ist der hohen Sicherheit geschuldet, welches das Riemen garantiert. Bei jedem Motorradhelm aufsetzten muss der Doppel-D-Verschluss neu festgezogen werden, wodurch die Festigkeit nicht gelockert wird. Einmal fest gezogen, kann sich das System nicht mehr lösen.

Den Klickverschluss Mechanismus findet man bei Motorradhelmen eher weniger. Dabei werden zwei Bestandteile durch ineinander Stecken befestigt, wobei die Festigkeit am Riemen selbst vorgenommen wird. Der Nachteil dieser Konstruktion ist die bestehende Möglichkeit, dass der Riemen sich eigenständig ausweitet.

Die nächste Variante nennt sich Ratschen-Verschluss (Microlock). Am Ende des Kinnriemens befindet sich ein Clip, worin eine Verbindung aus Kunststoff eingesteckt wird. Dadurch verschließt sich der Mechanismus, welches durch einen Knopfdruck wieder gelöst werden kann. Genau wie beim Klick-Verschluss müssen Sie auch hier den Kinnriemen nach einer gewissen Nutzung Nachspannen, da sich dieser mit der Zeit lockert.

Gewicht

Das Gewicht eines Motorradhelms spielt zwar nicht die ausschlaggebende Rolle, dennoch fließt dieses Kriterium mit geringwertigem Anteil in vielen Motorradhelm Test Resultaten ein. Der Großteil aller Integralhelme wiegt heutzutage nicht mehr als 1,4 kg, was auf die eingesetzten Materialien wie Duroplaste zurückzuführen ist. Klapphelme wiegen aufgrund ihrer Konstruktion und dem Kunststoff Thermoplaste etwas mehr, dennoch sollten diese Modelle nicht mehr als 1,6 kg auf die Waage bringen. Jethelme haben kein Kinnschutz und teilweise kein Visier, dementsprechend sind diese mit maximal 1,2 kg relativ leicht im Gegensatz zu anderen Motorradhelmen. Teure Modelle wiegen im Normalfall weniger als günstigere, unser Vergleichssieger Shoei NXR ist mit 1,35 kg Gewicht um teilweise 200 Gramm leichter als vergleichbare Motorradhelme mit den gleichen Sicherheitsaspekten. Vergleichen Sie zwei Helme in unterschiedlichen Gewichtsklassen und Sie werden merken, dass schon 100 Gramm Unterschied viel ausmacht.

Belüftung

Das nächste Kriterium im Motorradhelm Test ist die ausreichende Belüftung während der Fahrt. Vor allem lange Fahrten mit dem Motorrad können sehr unangenehm werden, falls keine ausreichende Belüftung gewährleistet werden kann. An heißen Tagen kann sich die Luft im inneren schnell erwärmen und man beginnt zu schwitzen. Immerhin nimmt das Innenfutter Feuchtigkeit auf, dennoch kann es nach einer gewissen Zeit störend wirken. Insbesondere Integralhelme wo nur das Visier aufgeklappt werden kann, sollten über ausreichende Belüftungssysteme verfügen. Durch eine gute Frischluftzufuhr wird auch das Beschlagen des Visiers erheblich reduziert. Im Idealfall sollte ein Motorradhelm auch über Luftschlitze in der hinteren sowie oberen Partie des Helms verfügen, welches für eine angenehme Kühlung des Kopfes sorgt. Bei Bedarf sollten sich die Belüftungsschlitze schließen lassen, so bleibt der Kopf auch in kühleren Tagen warm.

Beim Kauf im Internet haben Sie die Möglichkeit, Motorradhelme ausgiebig zu testen. Fahren Sie dabei mit geöffneter Belüftung um die ausreichende Luftzufuhr zu prüfen und gegebenenfalls dadurch entstehende Windgeräusche zu erproben. Das Rauschen kann auf einen zu großen Motorradhelm hindeuten.

Motorradhelm Typen

Je nach Geschmack und Motorradtyp gibt es verschiedenartige Motorradhelme auf dem Markt. Angefangen für Motorräder mit viel PS bis hin für das gemütliche Fahren, für Brillenträger sowie für Hallen oder Gelände. Grundsätzlich werden vier Modelle unterschieden: Integralhelm, Klapphelm, Motocross Helm sowie Jethelm. Jede Kategorie wurde gesondert verglichen und hat somit ihren eigenen Vergleichssieger.

Integralhelm

Dadurch dass der Integralhelm aerodynamisch gebaut ist, findet dieser seinen Einsatz zumeist bei schnellen Motorrädern sowie im Rennsport. Dank dieser Bauweise hebt der Helm nicht ab, weshalb hohe Geschwindigkeiten erreicht werden können. Der Kinnschutz erweitert nochmals den schon hohen Schutz bei schweren Unfällen, weshalb das Modell die meiste Sicherheit unter allen Helmen bietet. Das Visier kann je nach Bedarf auf- und zugeklappt werden.

Um auch in heißen Tagen gute Klimatische Verhältnisse im Innenraum zu schaffen, haben Integralhelme spezielle Luftöffnungen. Diese lassen sich bei schlechten Wetterverhältnissen schließen. Die kompakte Bauform schützt zudem Ohren, Nase, Kinn und den wichtigen Nackenbereich, gleichzeitig überzeugen Integralhelme mit ihrer leichten Bauweise.

Vorteile: Aerodynamisch, leicht, Sicherheit
Nachteile: Ungeeignet für Brillenträger, entsprechend groß

Klapphelm

Klapphelme sind anhand ihrer Bauform den Integralhelmen sehr ähnlich, Kinnpartie und Visier aus sind jedoch aus einem Stück. Durch das Öffnen des Visiers hebt sich das Kinnelement mit, was beim Helm auf- sowie absetzten sehr komfortabel sein kann. Vor allem für Menschen mit Sehhilfe kommt diese Annehmlichkeit zugute.

Angesichts dieser Bauweise büßt dass Klapphelm im Gegensatz zum Integralhelm ein wenig Sicherheit ein. Von Vorteil ist die aerodynamische Bauweise, doch haben einzelne Modelle ein höheres Produktgewicht. Ferner ist das fahren auch bei geöffnetem Kinnschutz möglich.

Vorteile: Sicherheit, Aerodynamik, Brillenträger geeignet, Fahrt bei geöffneter Kinnpartie
Nachteile: Entsprechend groß, höheres Gewicht als Integralhelme

Jethelm

Der Jethelm verdankt sein dar sein klassischen Motorrädern und wird gerne von Roller- oder Chopperfahrern gekauft. Jedoch fehlt der Kinnschutz, was das Motorradhelm zur unsichersten Variante macht. Das Visier ist optional und ist nicht bei jedem Modell vorhanden. Bei nicht vorhandenem Visier ist eine Motorradbrille zu empfehlen. Zu kaufen gibt es den Jethelm mit und ohne Schirm, welches im Nachhinein noch angebracht werden kann.

Der leichte Motorradhelm ist einfach aufzusetzen und zudem leicht im Gewicht. Bei zu hoher Geschwindigkeit können Fahrgeräusche störend wirken.

Vorteile: Leicht im Gewicht, Angenehm im Sommer, Einfach auf- und abzusetzen
Nachteile: Sicherheit, Bei hoher Geschwindigkeit laut, Ohne Motorradbrille unangenehm bei Regen

Motocross Helm

Crosshelme sind für Off-Road-Routen konzipiert und werden fast ausschließlich zum Motocross fahren genutzt. Aus diesem Grund hat der Motorradhelm sportliche Besonderheiten. Optisch gesehen fällt sofort die längere Kinnpartie und Sonnenblende auf und beim Fahren ersetzt eine spezielle Motocross-Brille das fehlende Visier.

Die Form ist nicht für hohe Geschwindigkeiten gemacht und bietet daher schlechte aerodynamische Eigenschaften.

Vorteile: Sportlich, Sicherheit, Belüftung, Sonnenschutz
Nachteile: Nicht für hohe Geschwindigkeiten konzipiert, Kauf einer Motorradbrille notwendig

Empfehlung für den Motorradhelm Kauf

Bevor Sie sich für ein Motorradhelm entscheiden, sollten Sie sich ausreichend Gedanken gemacht haben, welches Modell für Sie überhaupt in Frage kommt. Denn je nach Bauart haben Motorradhelme Vor- und Nachteile sowie ihre Besonderheiten. Als Typen kommen dabei Integral,- Klapp-, Motocross- sowie Jethelm in Frage. Eine kurze Übersicht dieser Modelle finden Sie im folgenden Abschnitt.

Zwei junge Frauen mit neuem MotorradhelmIm Rennsport werden ausschließlich Integralhelme genutzt, diese sind dank aerodynamischer Bauart perfekt für hohe Geschwindigkeiten geeignet. Wenn Sie über eine schnelle Maschine verfügen und gerne bis ans Limit fahren, ist der Integralhelm mit Sicherheit auch für Sie passend.

Klapphelme haben gute aerodynamische Eigenschaften. Der Unterschied zu Integralhelmen ist das aufklappen von Visier und Kinnschutz, da beide Elemente miteinander vereinigt sind. Dieser Helm eignet sich für schnelle Motorradfahrer mit Sehhilfe, denn durch das gemeinsame Hochklappen der beiden Partien können Menschen mit Brillen den Motorradhelm einfacher handhaben.

Jethelme werden gerne von Rollerfahrern gekauft. Diese sind für das langsame Fahren in der Stadt oder auf dem Land geeignet. Jedoch bieten diese aufgrund dem Fehlen vom Kinnschutz und je nach Modell fehlendem Visier keinen optimalen Schutz bei Unfällen.

Motocross Helme sind für Off-Road und Gelände konzipiert. Wenn Sie ein Motocross Bike haben und gerne auf Pisten fahren, ist dieser Motorradhelm am besten für Sie tauglich. Auf Grund guter Frischluftzufuhr sind Motocross Helme ideal bei sportlicher Aktivität mit dem Motorrad.

Weitere Tipps:

  1. Lassen Sie sich ausreichend Zeit beim Kauf eines Motorradhelms, denn Sie kaufen das Zubehör für Ihre Sicherheit im Straßenverkehr. Machen Sie sich eine Auswahl von bis zu drei Helmen und vergleichen Sie diese gegeneinander, um möglichst den besten Helm für Ihre Bedürfnisse zu finden. Mit unserem Motorradhelm Produktvergleich können Sie Ihre Favoriten direkt vergleichen.
  2. Motorradhelm Größen fallen je nach Hersteller unterschiedlich aus, daher empfehlen wir diesen ausgiebig zu testen. Hier lohnt sich der Kauf vor allem im Internet, dank einem 14-Tage und in vielen Onlineshops angebotenem 30-Tage Rückgaberecht haben Sie die Gelegenheit mit Ihrem Wunsch Motorradhelm sogar Probefahrten zu absolvieren.
  3. Zögern Sie nicht und Fragen Sie nach bestimmter Ausstattung des Innenbereichs. Manche Hersteller bieten zusätzliche Polster für Wangen und den oberen Kopfbereich an.
  4. Falls Sie in den Sommermonaten ein getöntes Visier vorziehen, sollte das Helmvisier leicht austauschbar sein.
  5. Beachten Sie eine ausreichende Luftzufuhr bei Motorradhelme auch bei geschlossenem Visier.
  6. Für Menschen mit größerer Kopfform gibt es nur eine kleine Auswahl, da nicht alle Hersteller mangels Nachfrage solche Größen produzieren. Wenige Marken wie HJC haben auch Übergrößen wie XXXXL im Angebot.
  7. Falls Sie eine Brille tragen, vergessen Sie nicht Motorradhelme mit Ihrer Sehhilfe anzuprobieren. Verwenden Sie auch Ihre Sonnenbrille für den Motorradhelm Test.
  8. Wenn Sie sich für ein Motorradhelm im Fachhandel entschieden haben, setzten Sie diesen für mindestens 15 Minuten auf. Geringe aber störende Druckstellen bemerken Sie erst über einen längeren Zeitraum.
  9. Mit reflektierenden Motorradhelmen werden Sie von anderen Verkehrsteilnehmern besser erkannt, daher ist es ratsam keine dunklen Farben auszuwählen.
  10. Ein Helm mit herausnehmbarem Innenpolster können Sie einfacher reinigen. Für festen Innenpolster gibt es aber auch entsprechende Reinigungssprays.
  11. Viele Menschen kaufen Produkte ohne sich über den Kundenservice zu informieren. Denn auch nach dem Kauf sollten Hersteller mit guter Serviceleistung überzeugen, wie z.B. durch langjährig angebotene Ersatzteile. Dies war ein weiteres Bewertungskriterium in unserem Vergleichstest.
Lesen Sie die Hersteller- und Gebrauchseinweisung durch. Dadurch können Sie viele wichtige Informationen zur richtigen Pflege und Zusammenstellung des Motorradhelms herausfinden.

Motorradhelm im Internet vs. Fachhandel

Im Onlinehandel werden jedes Jahr aufs Neue Rekordumsätze erzielt. In der Motorradbranche sind vor allem die zwei namhaften Onlinehändler Polo Motorrad und Louis bekannt. Zusätzlich gesellt sich das große Versandhaus Amazon dazu, welches im Gegensatz zu den beiden erst genannten auch Produkte in anderen Branchen verkauft.

Polo Motorrad

Polo Motorrad ist seit 1980 auf dem Markt und vertreibt neben Motorradhelmen jegliches Zubehör und Technik im Motorradsektor. Mit über 700 Mitarbeitern und Filialen in der DACH Region gehört Polo Motorrad zu den führenden Anbietern. Die Zentrale mit einem imposanten Firmengelände von 75.000 m² befindet sich in Jüchen.

Mit eigener Produktlinie stehen dem Unternehmen mehr als 40.000 Produkte zum Verkauf zur Verfügung. Alleine die Zweirad Sparte umfasst über 3.500 Motorräder jeglicher Art.

Ab einem Warenkorb von € 50 liefert Polo Motorrad versandkostenfrei innerhalb Deutschland und Österreich. Darunter müssen Kunden die Versandkosten von € 4,95 selbst übernehmen. Die Rücksendung erfolgt dagegen kostenfrei. Die Rückgabefrist für Motorradhelme ist um die gesetzlichen 14 Tage auf 30 Tage erweitert worden, dass nennt man gute Kundenorientierung.

Bei Fragen können Sie den Kundenservice unter der 02165 / 8440-440 und die Hotline für Technik Fragen unter der 02165 / 8440-500 erreichen.

Louis

Louis feierte erst kürzlich sein 75 jähriges Bestehen und ist der Motorradzubehör Lieferer schlechthin in Europa. Mit über 1.700 Mitarbeitern und über 70 Filialen in Gesamt Deutschland und Österreich beliefert der Onlinehändler Kunden europaweit. Die Logistikzentrale mit einer Fläche von 24.000 m² befindet sich in Hamburg, wobei jeden Tag über 2.500 Pakete und 80 Europaletten die Logistikhalle verlassen.

Die Versandkosten liegen mit € 4,95 im Standard, ab 30 kg Paketgewicht erhöht sich der Preis.  Die Kosten für die Rücksendung von Produkten trägt der Online- und Fachhändler. Louis bietet für alle Produkte 14 Tage und für ausgewählte Produkte sogar bis zu 2 Jahre Rückgaberecht.

Der Kundenservice ist unter der Telefonnr. 040 / 73419360 und per E-Mail unter order@louis.de zu erreichen.

Vorteile beim Onlinekauf

Die Auswahl an Motorradhelmen ist im Gegensatz zum Fachhandel riesig. Auch wenn ein bestimmter Shop ein Motorradhelm nicht auf Lager oder im Angebot hat, werden Sie diesen mit hoher Sicherheit woanders finden. Das Angebot vor Ort ist meistens begrenzt und bietet nur Waren bestimmter Hersteller an.

Wenn Sie ein Schnäppchen machen wollen, sollten Sie den Online Kauf vorziehen. Die Preise sind dank niedriger Nebenkosten günstiger als im Fachhandel, wo Kosten für Miete, Mitarbeiter und deren Provision direkt an die Kunden weitergegeben werden.

Motorrad Rennfahrer in der Seitenlage

Zuhause können Sie sich genügend Zeit nehmen, um Produktbilder, Testrezensionen und Kundenmeinungen durchzulesen. Weiterhin sparen sich die Fahrtzeit zum Shop vor Ort und sind nicht an Öffnungszeiten gebunden. Im Internet können Sie rund um die Uhr einkaufen und nebenbei noch Ihre Lieblingsserie schauen. Der Zeitvorteil ist ein wichtiger Faktor in unserer schnelllebigen Welt geworden, weshalb dieser Punkt einen erheblichen Vorteil beim Motorradhelm Kauf darstellt.

In jedem Onlineshop bekommen Sie die gesetzliche Rückgabefrist von 14 Tagen, welches seriöse Onlinehändler zumeist auf 30 Tage erweitern. Dadurch haben Sie genügend Zeit das Motorradhelm auf die Passform und Ihren Qualitätsansprüchen hin zu testen. Im Fachhandel muss der Verkaufsberater im Laufe des Tages mehrere Kunden betreuen, wodurch er Ihnen nicht endlos Zeit gewähren kann. Zudem haben Sie kein gesetzliches Rückgaberecht, woraufhin Sie auf die Kulanz des jeweiligen Händlers vertrauen müssen.

Manche Verkäufer beraten ihre Kunden nicht fachgerecht oder mit alleiniger Provisionsabsicht. Nicht alle, aber Sie müssen hoffen nicht an einen solchen zu geraten. Im Internet können Sie sich Ihre eigene Meinung bilden, indem Sie Motorradhelm Test Berichte oder echte Kundenmeinungen lesen. Diese Unabhängige Meinung haben Sie beim Kauf vor Ort keineswegs.

Gesetzliche Bestimmungen für Motorradhelme

Beim Führen von Kraftfahrrädern besteht seit der gesetzlichen Verordnung von 1976 Helmpflicht. Die Regelung StVO §21a (2) besagt, das ab einer bau bedingten maximal Geschwindigkeit von über 20 km/h der Fahrzeugführer sowie alle Mitfahrer während der Fahrt einen vorgeschriebenen Schutzhelm tragen müssen.

Was ein „qualifizierter Kopfschutz“ ist, bestimmt die europäische Prüfnorm ECE R22. Seit dem Jahr 2006 müssen alle Motorradfahrer die sich im öffentlichen Straßenverkehr bewegen ein Motorradhelm tragen, welches erfolgreich nach der Richtlinie ECE R22 geprüft wurde.

Sicherheitsnorm für Motorradhelme

Die europäische Prüfnorm ECE R22 (Economic Commission Europe) legt fest, welche Mindestanforderungen Schutzhelme für den Einsatz im öffentlichen Straßenverkehr haben müssen. Folgende Kriterien müssen dabei erfüllt werden:

  • Größe und Form der Dämpfungsschale
  • Chemische Resistenz der Außenschale
  • Stoßdämpfungswerte an einzelnen Punkten durch Falltest
  • Abstreiftest bei kleinen Größen
  • Belastbarkeit des Kinnriemen, Kinnriemenverschlusses und Absicherung des Kinnriemen
  • Größe des Sichtfeldes
  • Durchdringungswiderstand des Visiers, Tönung des Visiers

Zusätzlich müssen nach ECE 05 noch folgende Kriterien erfüllt werden:

Grenzwertsenkung um 10 Prozentpunkte im Falle eines Unfalls der HIC (Head Injury Criterion) und Kopfverzögerung, dies erhöht den Sicherheitsfaktor bei einer Kollision zwischen dem Aufprall Objekt und dem Kopf. Geprüft wird die Kinnpartie auf Kriterien wie Aufschlag und Dämpfung. Weitere Prüfkriterien sind die Rotationsbeschleunigungsmessung der Außenschale, Kinnriemenmechanismus, Aufbringung einer Folie auf das ECE Etikett und eine maximale Tönung von 50% für das Visier.

ECE Prüfzeichen

  1. ECE Prüfsiegel für MotorradhelmeBezeichnet die Prüfstelle. Die Nummerierung steht hierbei für das Land indem das Motorradhelm geprüft wurde (3 = Italien)
  2. ECE-Norm
  3. Versionnummer
  4. Homologationsnummer
  5. Das Kennzeichen P weist auf eine erfolgreiche Kinnschutzprüfung hin
  6. Das Kennzeichen PN / J weist auf ein nicht vorhandenen Kinnschutz hin (z.B. Jethelm)
  7. 74 ist eine vom Hersteller definierte Chargennummer

Das ECE-Etikett finden Sie entweder auf dem Helmpolster oder am Kinnriemen. Falls Sie nach der Bezeichnung ECE schauen, dieses ist durch das E auf dem Etikett gekennzeichnet. Auf den Buchstaben folgt die Prüfnummer 22, aus dieser können Sie die aktuelle Prüfversion 22-05 entnehmen. An der fortlaufenden Nummerierung erkennen Sie, dass es am Prüfverfahren laufend Änderungen gegeben hat. Da sich Sicherheitsaspekte und die Technik der Motorradhelme sich fortgehend verbessern, müssen selbstverständlich auch die Prüfverfahren angepasst werden.

Das ECE Kennzeichen erlischt bei nicht ordnungsmäßiger Veränderung am Motorradhelm und bei Beschädigung, welches die Schutzwirkung außer Kraft setzt. Tauschen Sie daher Ersatzteile nur gegen Originalware aus und führen Sie nicht eigenständig Veränderungen am Motorradhelm durch, wo Sie laut Herstellerangaben nicht befugt sind.

Nutzung ECE geprüfter Motorradhelme in nicht EU Ländern

Alle zugelassenen Helme in Deutschland müssen die ECE Prüfung bestanden haben. Diese dürfen auch nur in europäischen Ländern genutzt werden, wo die ECE Prüfnorm ihre Gültigkeit hat. In Nordamerika (USA, Kanada) gelten andere Vorschriften für Motorradhelme, weshalb Sie bei einem Unfall keine Schadensansprüche geltend machen können. Erkundigen Sie sich daher über die länderspezifischen Gesetze über Motorradhelme, um keine Bußgelder wegen eines nicht genehmigten Schutzhelms zu bekommen.

Tipps für Helmbesitzer

Das Innenfutter passt sich bei Nutzung laufend Ihrer Kopfform an. Falls Sie einen etwas lockeren Motorradhelm gekauft haben, sitzt dieser nach einer gewissen Zeit nicht mehr so Straff wie am ersten Tag. Nehmen Sie vorsichtig das Innenfutter raus und reinigen Sie diesen. Beachten sie dabei die Betriebsanleitung des Motorradhelm Herstellers, da das Material bei nicht korrektem waschen nicht mehr in die ursprüngliche Form findet. Nach dem Reinigen setzten Sie das innere Element exakt in den vorhergesehenen Platz zurück. Diese Maßnahme sollte genügen, um einen straffen Helm wieder herzustellen. Notfalls müssen Sie sich das innere Polster neu kaufen.

Motocross Helm liegt auf einem MotocrosssitzFalls Sie keinen Doppel-D-Kinnriemen besitzen, ziehen Sie diesen nach einer gewissen Zeit fest. Der kann sich nämlich lockern und bei einem Unfall Ihre Gesundheit gefährden.

Kaufen Sie niemals einen gebrauchten Motorradhelm. Der Helm kann in seiner Vorgeschichte mit einem Unfall verwickelt worden sein, was den Sicherheitsaspekt definitiv negativ beeinflusst. Auch Ihren eigenen Helm sollten Sie nach dem Unfall fachgerecht entsorgen.

Beim Motorradfahren ist eine klare Sicht unabdinglich, weshalb Sie vor langen Fahrten entsprechend vorsorgen sollten. Dies können Sie durch regelmäßige Pausen gewährleisten, indem Sie sauberes Wasser auf das geschlossene Sichtfenster fließen lassen. Alternativ können Sie ein nasses Tuch auf das Visier legen, um Verschmutzungen wie Insekten oder sonstiges einzuweichen. Solch kleine Dinge können Ihre Sicht im Dunkeln oder im Notfall erheblich stören.

Das Spritzwasser von vorausfahrenden Autos sollten Sie niemals mit einem Tuch abwischen, da ansonsten Partikel das Visier zerkratzen können. Nehmen Sie sich eine Pause vom Fahren und lassen Sie Flüssigkeit auf das Visier fließen, um so schmutzige Reste weg zubekommen. Bei starkem Regen lösen sich Verschmutzungen von selbst auf. Ein Tipp: Um Spritzwasser zu vermeiden, lassen Sie mehr Abstand zwischen Ihnen und Pkws.

Prüfen Sie von Zeit zu Zeit alle Dichtungen ihres Motorradhelms. Risse oder Brüche können bei Regen Feuchtigkeit in das innere zulassen, was das Visier beschlagen lässt und sich nachteilig auf die Sicht auswirkt.

Nach Regenfahrten lassen Sie Ihr Motorradhelm ausreichend trocken. Vermeiden Sie dabei das durchtrocknen an der Heizung. Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum kann zu unangenehmen Gerüchen und im schlimmsten Fall zu Schimmel führen.

Motorradbrillen aus Glas können bei Unfall splittern und böse Verletzungen verursachen. Daher raten wir beim Kauf von Brillen auf Kunststoff zu setzten. Zusätzlich beschlagen diese weniger als Quarzgläser, was ein bedeutender Vorteil ist.

Beim Kauf einer Action Cam achten Sie auf eine ordnungsmäßige Befestigung am Helm oder Motorrad. Weitere Informationen finden Sie im Action Cam Test 2017.

Wie reinige ich mein Motorradhelm richtig?

Bei der Fahrt wird ein Helm sehr in Anspruch genommen, daher ist eine regelmäßige Pflege wichtig. Hierdurch können Sie die Lebensdauer zu verlängern und haben gleichzeitig eine hygienisches Innenleben und bessere Sicht. Im weiteren Abschnitt erfahren Sie, wie Sie ein Motorradhelm richtig von außen und von innen Reinigen.

Visier reinigen

Damit Sie jederzeit eine klare Sicht auf das Verkehrsgeschehen haben, sollten Sie das Helmvisier regelmäßig von Verunreinigungen wie Spritzwasser und Insektenresten befreien. Achten Sie dabei auch auf das vorsichtige Reinigen von kratzfesten Sichtscheiben, denn diese besitzen über eine Antikratzbeschichtung welches die Kratzanfälligkeit nur mindert.

Bei leichten Verschmutzungen können Sie das Visier unter Wasser stellen und mit einem Mikrofasertuch behutsam trocken wischen. Für hartnäckige Rückstände wie Insektenreste verwenden Sie nur spezielle Visierreiniger und keine anderen Hausmittel, denn diese können Schaden auf der Visieroberfläche verursachen.

Nach der Visierreinigung empfehlen wir das Auftragen eines Regenabweiser-Sprays. Somit bleibt die Sicht auch bei starkem Regen vergleichsweise klar. Bei Regen können Sie auch die Visier-Innenseite vor dem Beschlagen mit Antibeschlag-Spray oder mithilfe einer speziellen Folie bearbeiten. Lesen Sie hierfür dringend die Gebrauchsanleitung der Artikel.

Beschlags unterdrückende Visiere sollten Sie niemals mit Antibeschlag-Spray oder ähnlichen Mitteln bearbeiten, dieses würde zwar kurzfristig helfen, jedoch längerfristig die eigentliche Schutzschicht mindern.

Außenschale reinigen

Mit Haushaltsmittel wie Seife und Wasser werden Sie Insektenverschmutzungen nicht vollständig oder nur mühselig von der Außenschale entfernen können. Dafür gibt es spezielle Helmreiniger, die Sie auftragen und je nach Verschmutzungsgrad für eine kurze Dauer ziehen lassen sollten. Danach gründlich mit Wasser ausspülen und mit einem Mikrofasertuch sauber wischen. Achten Sie dabei auf ein sauberes Tuch, denn Partikel können die Kunststoffoberfläche schnell zerkratzen.

Helmpolster reinigen

Dadurch dass ein Helmpolster straff am Kopf sitzt, kommt es zu Verunreinigungen durch Haarfett und Schweiß. Mit speziellen Innenfutter Reiniger können Sie das Innenleben eines Motorradhelms hygienisch aufwerten. Durch konstante Reinigung bleibt das Helmpolster länger erhalten und erhält langfristig antibakterielle Merkmale.

Klappen Sie das Visier auf und sprühen Sie mit dem Helmreiniger vorsichtig auf das Innenfutter. Nach einer kurzen Einweichzeit putzen Sie mit einem Mikrofasertuch gründlich nach. Wir empfehlen das wiederauffrischen abends vorzunehmen, damit können Sie den gegenwärtig gereinigten Motorradhelm über Nacht trocknen und lüften lassen. Bei täglicher Nutzung empfehlen wir mindestens einmal im Monat das Innenleben zu putzen.

Benutzen Sie niemals gewöhnliche Reinigungsmittel wie Glasreiniger, Lösungsmittel oder sonstige chemische Hausmittel für das Entfernen von Verschmutzungen ihres Motorradhelms. Nicht vorhergesehene Mittel können den Helm von außen und innen beschädigen und somit den Schutzeffekt reduzieren.

Wichtige Tipps für Motorradfahrer mit Brille

Zwei Drittel aller Erwachsenen Menschen in Deutschland benötigen eine Sehhilfe, weshalb wir diesem einen eigenen Abschnitt gewidmet haben.

Zumal Helme den wichtigsten Bestandteil für die Sicherheit beim Motorradfahren darstellen, haben es Menschen mit Brillen nicht einfach bei der Auswahl des richtigen Motorradhelms. Insbesondere das Ab- und Aufsetzten ist für Brillenträger je nach Modell nicht immer einfach. Eine rutschfeste Brille hängt jedoch nicht nur vom Motorradhelm ab, auch Brille und Kopfform sind entscheidend für ein angenehmes Tragen. Im Innenfutter kann die Polsterung für die Rutschfestigkeit beitragen. Manche Hersteller haben Sondermodelle für Brillenträger im Angebot, dennoch sollten Sie nie auf das geschriebene Vertrauen sondern auch die Brille mit dem Motorradhelm umfangreich testen. Dadurch stellen Sie unter anderem Fest, ob die Luftzufuhr durch den Brillen Rahmen nicht negativ beeinflusst wird. Als einwandfrei haben sich Brillen mit dünnem und festem Rahmen erwiesen. Durch dies haben Sie eine bessere Seitensicht, zudem wird der feste Rahmen nicht beschädigt.

Brillengläser aus Kunststoff

Falls es zu einem Unfall kommt, sind Fahrer mit Kunststoffgläser klar im Vorteil. Dank der Materialeigenschaft splittert Kunststoff im Gegensatz zu Quarz minder bis gar nicht. Weiterhin beschlägt Kunststoff weniger als Glas, was das Fahren im Regen durchaus seine positiven Aspekte hat. Der einzige Vorteil von Quarzgläsern ist die Kratz resistente Materialoberfläche. Für das Reinigen von Kunststoffgläser empfehlen wir Spülmittel mit Wasser und ein Partikel freies Poliertuch.

Im Straßenverkehr kann eine Polarisierte Brille von Vorteil sein. Dadurch nehmen Sie kein gespiegeltes Licht mehr wahr, was durch den Polarfilter absorbiert wird.

Menschen mit der Neigung Kontaktlinsen zu tragen sollten sich Gedanken machen, beim Motorradfahren auf Rahmengläser umzusteigen. Durch eintretende Luftzirkulation im Helm Innenraum kann es bei Linsenträgern oft zu Austrocknung kommen. Bei der Fahrt mit offenem Visier schützt eine Brille zudem besser vor Insekten, Pollen oder Staub.

Lassen Sie sich von Ihrem Augenarzt Gläser für die Ferne verordnen. Allerdings sollten Sie den Tacho auf dem Motorrad noch gut lesen können.

Motorradbrillen mit Sehstärke

Die letzten Jahre gab es im Motorrad Zubehör Segment viel Weiterentwicklung. Dadurch können Sie spezielle Motorradbrillen mithilfe von aufsteckbaren Gläsern dem Ihrer Sehstärke anpassen. Das betrifft vor allem Jethelm oder Motocross Helm Besitzer, wobei es auch schon getönte Gläser zu kaufen gibt.

Dürfen Motorradhelme lackiert werden?

Motorradhelm Außenschalen unterscheiden sich zwischen den Kunststoffen Duroplaste und Thermoplaste. Je nach Material kann eine nachträgliche Lackierung die Schutzwirkung reduzieren.

Motorradhelme aus Thermoplaste vertragen keine Lösungsmittel und dürfen daher nicht nachträglich lackiert oder mit Airbrush versehen werden. Gute Acryllacke sind zwar im Handel ohne Lösungsmittel erwerblich, doch die schützende Schicht aus Klarlack ist nicht frei von Lösungsmittel. Da Aufkleber teilweise auch Lösungsmittel beinhalten, sollten Sie bei thermoplastischen Helmen davon absehen.

Helme deren Außenschale aus dem teureren Material Duroplaste bestehen, liegt das Lackieren mit Harzfarben im Bereich der Möglichkeit. Sticker können ohne Bedenken angebracht werden.

Beachten Sie die Sicherheitshinweise und Herstellerangaben der Motorradhelm Hersteller!

Helm Delikte

  1. Motorradhelme werden nach Optik und nicht nach Passform gekauft. Helme niemals zu Groß kaufen, bei einem Unfall kann dieser sich vom Kopf lösen. Bei einem leicht engen Motorradhelm passt sich die Polsterung mit der Zeit anhand der Kopfform an.
  2. Das Visier niemals mit Hausreinigern wie Spülmittel oder Glasreiniger putzen. Diese können das Material angreifen und dabei die Schutzschicht lösen. Für das Reinigen der Visiere gibt es spezielle Mittel zu kaufen.
  3. Der Klickverschluss wird einmal eingestellt und nie wieder nachgezogen. Dieser lockert sich langsam, weshalb das nachziehen unabdingbar ist. Wenn der Riemen am Kinn zu lose anliegt, kann der Motorradhelm sich lösen. Eine sehr gute Alternative ist der Doppel-D-Verschluss.
  4. Das Visier hat erhebliche Gebrauchspuren und wird trotzdem nicht ausgewechselt. Schon kleine Kratzer können Sonneneinstrahlungen reflektieren und Sie bei Ihrer Sicht stören. Für Ihre eigene Sicherheit empfehlen wir das Visier bei Nutzspuren zu wechseln.
  5. Von außen sieht der Helm aus wie neu und daher wird dieser weitergenutzt. Schauen Sie auch das Innere eines Motorradhelms an, denn das Innenfutter kann schneller altern als die Außenschale.
  6. Verleihen Sie niemals Ihren Helm. Denn das Innenpolster hat sich ihrer Kopfform angepasst und sollte auch in Zukunft so bleiben.
Der Motorradhelm hat einen Unfall gut überstanden, ist auf den Boden gefallen oder etwas aufgeschrammt? Dann muss ein neuer her, denn dieser kann beschädigt sein ohne optische Mängel zu haben!

Erste Hilfe nach einem Motorrad Unfall

In Deutschland verunglücken jedes Jahr ca. 500 Motorradfahrer, davon etwa 10% durch eine Halswirbelverletzung. 75 % aller Motorradunfälle finden im Innerverkehr statt und das bei maximal 50 km/h. Nicht nur Motorradhelme, sondern auch Schutzkleidung schützen vor schlimmen Verletzungen wie Abschürfung der Knie etc.

Ersthelfer

Motorrad liegt nach einem Unfall auf der StraßeEin kleiner Teil der Ersthelfer wagt keine erste Hilfe Maßnahmen und von denen die sich trauen, kennen nur ein Drittel die notwendigen Vorkehrungen. Dabei ist jede Sekunde für das Überleben wichtig, denn die meisten Unfallopfer erleiden einen Verkehrstod innerhalb weniger Minuten.

Zumeist sind sich Ersthelfer nicht sicher, ob das Entfernen des Motorradhelms in einer Unfallsituation das Richtige ist. Bei Bewusstlosigkeit sollte der Motorradhelm vorsichtig abgenommen werden. Somit wird die Sauerstoffzufuhr sichergestellt und anderweitige Erstickungsgefahren werden frühzeitig erkannt.

Das ein Motorradfahrer durch die Abnahme des Motorradhelms an seinen Verletzungen erliegt ist weitaus geringer als durch ausziehen des Helms. Weiterhin kann die Beatmung durchgeführt und die verletzte Person einfacher in eine korrekte Seitenlage versetzt werden.

Falls die Person noch bei Besinnung ist, sollte der Motorradhelm nicht abgenommen werden, außer der verunglückte besteht darauf. Da sich der aktuelle Zustand jederzeit ändern kann, stellt das Überwachen der Person eine Notwendigkeit dar.

Handlungsweise für den Motorradhelm abnehmen bei erster Hilfe

Wenn Sie Zeuge eines Motorrad Unfalls werden, bleiben sie ruhig und stets zielgerichtet. Sichern Sie zuerst die Unfallstelle ab, so dass nachfolgende Verkehrsteilnehmer den Unfall sofort erkennen, die Geschwindigkeit reduzieren sowie die Möglichkeit haben die Unfallstelle zu umfahren.

Als nächstes rufen Sie die Rettungskräfte und kümmern sich mit Erste Hilfe Maßnahmen um die Verletzten.

Falls der Motorradfahrer nicht bei Bewusstsein ist, nehmen Sie mit einem weiteren Helfer den Motorradhelm vorsichtig ab. Eine Person stützt die Halswirbelsäule, indem der untere Kieferbereich und Motorradhelm umklammern. Die zweite Person öffnet das Visier und entschließt den Riemen am Kinn. Schließlich müssen beide Hände seitlich unter dem Helm gebracht und der Kopf gestützt werden. Nun wird das Motorradhelm langsam vom Kopf entfernt. Hieran sollte der Kopf in der Lage gehalten werden. Um die Sauerstoffzufuhr zu vereinfachen können Sie das Kinn leicht nach oben schieben. Diese Lage sollte bis der Notarzt kommt nicht verändert werden.

Wenn Sie alleine am Unfallort sind, nehmen Sie die Position am Kopf des verunglückten ein, schließlich nehmen Sie den Motorradhelm ab bis Sie den Hinterkopf händisch stützen können. Zum Schluss den Helm komplett entfernen und in der Stützenden Position bleiben bis Hilfe ankommt.

Die weitläufige Meinung, dass Motorradhelme nicht abgenommen werden dürfen, ist nur bei Verunglückten mit Bewusstsein richtig!
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