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IceFox Action Cam 4k

79,99 €

Preise inkl. MwSt
HerstellerIceFox
Video4000 p
Foto12 MP
Bildstabilisierung
Wasserdicht30 m
Akku1050 mAh
Abmessung5,9 x 4,1 x 3,2 cm
Gewicht64 g

IceFox Action Cam 4k – Testbericht, Erfahrung und Preisvergleich

Im Bereich Actioncams greifen viele Outdoor-Liebhaber vor allem auf die Modelle des namhaften Herstellers GoPro aus den USA zurück – und das, obwohl die angebotenen Cams mit zu den teuersten im Handel gehören. Doch wie sieht es eigentlich mit den preiswerteren Ausführungen aus, die sich schon für deutlich unter 100 Euro erwerben lassen? Ist die Bildqualität hier wirklich sichtbar schlechter, als bei einer teuren GoPro oder kann sich die Anschaffung einer „Billig-Actioncam“ für sparfreudige Verbraucher durchaus als lohnenswert erweisen? Wir wollten es genau wissen und werfen in unserem nachfolgenden Testbericht einen Blick auf die IceFox Action Cam 4k, die zu einem bemerkenswerten Preis von ca. 80 Euro sogar ultrahochauflösende Videos in 4K-Auflösung aufnehmen kann – zumindest laut Angabe des Herstellers.

Die Ausstattungs-Highlights der IceFox Action Cam 4k in der Übersicht:

  • hochwertig verarbeitete Actioncam für sparfreudige Outdoor- und Sport-Liebhaber
  • hochauflösende Videoaufnahmen in 4K-Qualität
  • hochwertiges 170 Grad Weitwinkel-Objektiv von Sony
  • dank mitgeliefertem Unterwassergehäuse bis zu 30 m unter der Wasseroberfläche einsetzbar
  • integriertes WiFi zur kabellosen Datenübertragung an Smartphones oder Tablet PC’s
  • Befestigungsvorrichtung für Helme, 4 Kabelbinder, 3 Riemen, eine Fahrradhalterung u.v.m. im Lieferumfang enthalten

Ein erster Blick auf die IceFox Action Cam 4k

Der hierzulande eher unbekannte Hersteller IceFox hat seinen Firmenhauptsitz in China und fertigt hier seit einiger Zeit auch wasserdichte Smartphones für Outdoor-Fans an. Nun könnte man allein angesichts dieser Tatsache die Meinung vertreten, dass China-Ware vermutlich nicht allzu überzeugend im Bereich der Verarbeitungsqualität sein wird, da man in jüngster Vergangenheit bereits zur Genüge Schauergeschichten über derartige Produkte gehört hat – für unseren Action Cam Test wollten wir allerdings vollkommen unvoreingenommen an die Sache herangehen. Auf den ersten Blick erinnert die IceFox Action Cam 4k unweigerlich an die Modelle der GoPro Hero-Serie, da man sich bei der Entwicklung des Designs offenbar recht großzügig an den US-Amerikanern orientiert hat: Auch hier ist die eigentliche Kamera recht handlich konzipiert, während ein mitgeliefertes Unterwassergehäuse für den typischen viereckigen Look sorgt. Die Verarbeitung an sich ist recht ordentlich und hochwertig, sodass man als unwissender Verbraucher wohl nie vermuten würde, ein Produkt aus China in seinen Händen zu halten – mit einem aufgedruckten GoPro-Schriftzug anstelle des IceFox-Logos würde der ein oder andere Technik-Freak vermutlich nicht einmal einen Unterschied feststellen. Je nach individuellen Wunschvorlieben wird die IceFox Actioncam wahlweise mit schwarzem oder blauem Unterwassergehäuse ausgeliefert.

Neben der Cam selbst sind im Lieferumfang noch jede Menge Befestigungsadapter enthalten, mit deren Hilfe sich die Cam problemlos an Helmen, Stangen, an der Kleidung oder sonst wo befestigen lässt. Wer zuvor noch nie eine Actioncam in der Hand gehalten hat, dürfte angesichts der illustren Vielzahl an Adaptern sicherlich ein wenig ratlos erscheinen, nach einer kurzen Zeit des Herumexperimentierens dürfte man jedoch wissen, welches Teil für welche Aufgabe dient. Ärgerlich: Die mitgelieferte Bedienungsanleitung ist, wie bei nahezu sämtlichen Geräten aus Fernost, nicht in deutscher Sprache verfasst – auch hier haben Nutzer, die noch nie eine Actioncam bedient haben, leider ganz klar das Nachsehen.

Video- und Fotoqualität der IceFox Action Cam 4k auf dem Prüfstand

Das wichtigste Kriterium einer Actionkamera ist selbstverständlich ihre Videoqualität – schließlich möchte man die besten Sprünge mit dem Snowboard oder die rasante Skiabfahrt ins Tal in möglichst imposanten Bewegtbildern festhalten. Wie der Name bereits verrät, ermöglicht die IceFox Action Cam 4k ihrem Verwender die Aufzeichnung von ultrahochauflösenden 4K-Videos, für deren Wiedergabe jedoch ein spezielles Endgerät, beispielsweise ein Ultra-HD-Fernseher, benötigt wird. Ist ein solches Gerät nicht vorhanden, ist auch eine alternative Aufzeichnung in 2K (30 fps), Full HD (60 fps) oder 720p (120 fps) möglich. Wer sich für eine Aufnahme in 4K-Qualität entscheidet, muss sich leider mit mageren 24 Bildern pro Sekunde begnügen, wodurch es vor allem bei schnelleren Bewegungsabläufen zu unschönen Rucklern kommen kann. Dies ist allerdings kein alleiniges Manko der IceFox Action Cam 4k: Selbst deutlich teurere Actioncams ermöglichen ihrem Besitzer nahezu kaum die Aufnahme von flüssigen 4K-Videos mit 50 Bildern pro Sekunde, sodass man der preiswerten Actioncam hier eigentlich keinen Vorwurf machen kann. Wer extrem flüssige Bewegungsabläufe bevorzugt, sollte daher unbedingt auf den angebotenen Full-HD-Modus mit 60 Bildern pro Sekunde zurückgreifen, dessen Bildqualität sich – auch im Vergleich zu deutlich teureren Modellen – absolut sehen lassen kann.

Nicht ganz so überzeugend ist hingegen der automatische Weißabgleich der IceFox Action Cam 4k, der vor allem bei sehr schnellen Schwenkern in Richtung Himmel an seine Grenzen stößt: Hier kann es schon mal etwas länger dauern, bis sich die Kamera an die neuen Lichtverhältnisse gewöhnt hat, was durch ein unschönes, deutlich überbelichtetes Videobild zum Ausdruck gebracht wird. Bei dunklen Lichtverhältnissen kommt hingegen sehr schnell ein deutliches Bildrauschen zum Vorschein, welches nicht selten derartig ausgeprägt ist, dass man eigentlich kaum noch von einem ansehnlichen Video sprechen kann – insofern möglich, sollte man die Kamera also lediglich für Videoaufnahmen am Tage verwenden. Absolut unbrauchbar ist zudem der eingebaute 4-fache Digitalzoom, der die Aufnahmequalität bei Verwendung stufenweise verschlechtert – ein optischer Zoom, bei dem dies nicht geschehen würde, ist leider gar nicht vorhanden.

Ferner empfiehlt es sich, die Videoqualität der Kamera im Untermenü auf „Fein“ umzustellen, da diese von Werk aus auf „Normal“ gestellt ist. Dies trägt zu einer deutlich geringeren Komprimierung der Aufnahmen bei, welche im Umkehrschluss eine bessere Qualität aufweisen. Apropos Qualität: Als Fazit im Bereich der Videoqualität kann festgehalten werden, dass die Aufnahmequalität des 4K-Modus zwar recht ansehnlich daherkommt, tatsächlich aber keinesfalls echtes 4K sein dürfte. Auch hier wird der Hersteller – alleine schon in Hinblick auf den günstigen Anschaffungspreis – sicherlich auf die ein oder andere Komprimierung oder Interpolation setzen, um seine Kamera letztendlich als 4K-Kamera bewerben zu können. Zumindest gegenüber seinen Kunden ist man hier also nicht vollkommen ehrlich – allerdings ist diese Vorgehensweise auch bei zahlreichen anderen Herstellern längst gang und gäbe.

Schnappschüsse lassen sich mit der IceFox Action Cam 4k übrigens wahlweise mit 5, 8, 10 oder 12 Megapixel aufnehmen. Wirklich viel erwarten sollte man sich von diesem Zusatzfeature allerdings nicht, da die Ergebnisse dann doch eher bescheiden sind und sowohl durch viel zu helle Ablichtungen, als auch durch eine schwache Farbintensität enttäuschen.

Zusätzliche Highlights der IceFox Action Cam 4k

Die IceFox Action Cam 4k wirbt mit einer Vielzahl an integrierten Funktionen, von denen sich die meisten (Weißabgleich, hoher Dynamikumfang, ISO-Einstellung) allerdings nur gut auf dem Papier lesen – selbst der eingebaute Bildstabilisator erweist sich eher als nettes Spielzeug ohne tatsächliche Hilfestellung. Deutlich erfreulicher ist hingegen die Tatsache, dass die Kamera mithilfe des mitgelieferten Unterwassergehäuses auch bis zu 30 Meter unter der Wasseroberfläche eingesetzt werden kann: Hierdurch lassen sich im Urlaub auch aufregende Videos im Meer drehen oder Ausflüge auf dem Surfbrett unternehmen. Damit sich die angefertigten Clips anschließend auch schnell und einfach auf den heimischen PC übertragen lassen, ist die IceFox Action Cam 4k selbstverständlich mit einem integrierten USB-Anschluss ausgestattet, ebenfalls mit an Bord ist zudem ein Mini-HDMI-Ausgang zwecks einer Verbindung mit einem kompatiblen Fernsehgerät. Wirklich überrascht waren wir allerdings von der integrierten WiFI-Schnittstelle, die eine schnelle und kabellose Datenübertragung an Smartphones oder Tablet-PC’s ermöglicht – dies ist definitiv ein brauchbares Feature, welches sich längst nicht bei jeder Actioncam in dieser Preisklasse antreffen lässt.

IceFox Action Cam 4k Fazit

Die IceFox Action Cam 4k ist sicherlich kein unangefochtenes Vorzeigemodell im Bereich der Actioncams – das sollte angesichts des günstigen Anschaffungspreises aber auch schon vorab klar gewesen sein. Während sich der angepriesene 4K-Modus eher als ruckelnder Modi mit hochgerechneter Bildqualität entpuppt, kann der alternative Full-HD-Modus hingegen mit sehr scharfen und kontrastreichen Aufnahmen überzeugen – lediglich der Weißabgleich gerät bei schnelleren Wechseln zwischen Hell und Dunkel sehr schnell an seine Grenzen. Wer seine Videos ohnehin nur in Full-HD filmt, auf den verbauten Digitalzoom erst gar nicht zurückgreift und die zusätzliche Fotofunktion ungenutzt lässt, erhält mit der IceFox Action Cam 4k ein solides Einsteigergerät, das seinem Produktnamen zwar nicht gerecht wird, dafür jedoch das eigene Portemonnaie nicht sonderlich beansprucht.

Pro:

  • überraschend gute Verarbeitungsqualität und ansprechendes Design
  • vergleichsweise günstiger Anschaffungspreis
  • sehr gute Aufnahmen in Full-HD-Qualität
  • USB- und Mini-HDMI-Anschluss
  • integriertes WiFi zwecks kabelloser Datenübertragung
  • mit Unterwassergehäuse bis zu 30 m wasserdicht
  • unzählige Befestigungsadapter im Lieferumfang enthalten

Contra:

  • trotz Aufdruck keine wirkliche 4K-Qualität bei Videoaufnahmen
  • schwächelnder Weißabgleich
  • schwächelnder Bildstabilisator
  • unbefriedigender Fotomodus
  • unbrauchbarer Digitalzoom
  • kein optischer Zoom
  • keine deutsche Bedienungsanleitung

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