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Sony FDR-X1000V 4K Action Cam

556,99 €

Preise inkl. MwSt
HerstellerSony
Video4000 p
Foto12.8 MP
Bildstabilisierung
Wasserdicht10 m
Akku1240 mAh
Abmessung2,4 x 5,2 x 8,9 cm
Gewicht114 g

Gesamtbewertung

95%

"Top in der Kategorie Videoqualität"

Videoqualität
100%
Ausgezeichnet
Austattung & Handling
95%
Ausgezeichnet
Akkuleistung
90%
Gut
Preis/Leistung
95%
Ausgezeichnet

Sony FDR-X1000V 4K Action Cam – Testbericht, Erfahrung und Preisvergleich

Mit der kompakten HDR-AZ1 wagte das japanische Elektronikunternehmen Sony bereits im Jahr 2014 einen Ausflug in die immer beliebter werdende Welt der Actioncams, die bis dato durch den Marktführer GoPro dominiert wurde. Damals noch mit durchschnittlichen Ergebnissen in der Fachpresse gestartet, scheint man mittlerweile großen Gefallen daran gefunden zu haben, dem US-Hersteller aus Kalifornien seinen Rang als Premiumanbieter für Actioncams streitig zu machen: Gelingen soll dies mithilfe der hochmodernen Sony FDR-X1000V 4K Action Cam, welche spektakuläre Stunts und Moves fortan auch in ultrahochauflösender 4K-Qualität für die Nachwelt festhält. Ob die zuletzt deutlich im Preis gesunkene Kamera ihren Vorschusslorbeeren tatsächlich gerecht werden kann, verraten wir Ihnen in unserem folgenden Testbericht.

Die Ausstattungs-Highlights der Sony FDR-X1000V 4K Action Cam in der Übersicht:

  • 12,8 Megapixel Exmor R CMOS Sensor
  • leistungsstarker BIONZ X Prozessor
  • Ultra Weitwinkelaufnahmen bis zu 170°
  • 4K-Videoaufnahmen im XAVC S Format
  • integrierter Bildstabilisator für verwacklungsfreie Aufnahmen
  • WiFi, NFC und GPS integriert
  • komfortable Live Streaming Funktion
  • zusätzlicher Bedienkomfort mittels Livebild-Armbandfernbedienung

Erster Eindruck und Ausstattung der Sony FDR-X1000V 4K Action Cam

Bereits bei einem ersten Blick auf die Sony FDR-X1000V 4K wird schnell klar, dass Sony scheinbar nicht allzu viel von dem gängigen Slogan „Black is beautiful“ zu halten scheint: Auch dieses Modell kommt, ebenso wie seine Vorgänger, erneut im stilvollen Weiß daher. Deutlich überraschender als Sonys Entscheidung für diesen Farbton sind allerdings die mittlerweile wieder umfangreicher ausfallenden Maße der FDR-X1000V, mit denen das Unternehmen scheinbar einen Rückwärtsgang im Bereich Miniaturisierung einlegt: Mit einer Länge von knapp 9 cm, einer Höhe von 5.1 cm sowie einer Tiefe von 2.4 cm ist dieses Modell nicht nur leicht größer als die bisherigen Sony Cams, sondern sogar das bis dato größte Exemplar der Japaner. Zum Vergleich: Die im Jahr 2015 veröffentlichte HDR-AS100V ist rund 20% kleiner und leichter als die FDR-X1000V 4K. Wohlgemerkt sprechen wir an dieser Stelle über die reinen Standardmaße der Cam – legt man dieser noch das passende Unterwassergehäuse an, so müssen auf jede Maßangabe noch einmal 6 mm hinzugerechnet werden. Das soll aber keinesfalls bedeuten, dass die Sony FDR-X1000V 4K unangenehm oder gar schwer in der Hand liegt: Bei einem Gewicht von 200 g kann man wohl kaum von einem Schwergewicht reden und auch das Handling ist insgesamt sehr gut.

Hinsichtlich ihres Designs nähert sich die FDR-X1000V 4K der bereits angesprochenen HDR-AS100V hingegen wieder ein wenig an: So gleicht das Gehäuse der Actioncam zumindest auf den ersten Blick dem ihres Vorgängers – kleinere Optimierungen, wie etwa eine vertauschte Positionierung von Display und Tasten lassen sich bei genauerer Betrachtung aber dennoch entdecken. Neben der Kamera selbst liefert Sony dem Käufer noch einen Akku, eine Schnellspannschnalle und zwei passende Klebehalterungen mit, wer Wert auf eine ausführliche Bedienungsanleitung legt, muss sich diese aus dem Internet herunterladen. Neben dem klassischen Standardkit ist die Sony FDR-X1000V 4K auch in einer erweiterten Premiumausführung erhältlich, der darüber hinaus noch ein Unterwassergehäuse sowie ein am Handgelenk tragbares Live-View Remote Kit zur bequemen Fernsteuerung beiliegt – erhältlich ist dieses für einen fairen Aufpreis von 100 Euro.

Handhabung der Sony FDR-X1000V 4K Action Cam

Die Bedienung der Sony FDR-X1000V 4K Action Cam erfordert durchaus ein wenig Einarbeit in die Materie. Dies beginnt schon mit der Tatsache, dass Sony diesem Modell keinen herkömmlichen Ein- und Aus-Schalter mit auf den Weg gegeben hat: Wer die Kamera einschalten möchte, kann dies entweder durch einen Druck auf die Navigationstaste oder durch die Betätigung des Auslöseknopfs tun – letztere Option ist allerdings weniger empfehlenswert, da man hierdurch unmittelbar eine Aufnahme startet. Soll die Cam nach ihrer Verwendung ausgeschaltet werden, so empfiehlt sich am ehesten ein wenig Geduld, da das Gerät nach einiger Zeit selbstständig in den Stand-By-Modus wechselt. Möglichkeit Nummer Zwei wäre hier eine (ebenfalls nicht sonderlich benutzerfreundliche) Direktabschaltung innerhalb des Hauptmenüs. Doch auch dieses ist leider sehr kompliziert gestaltet, da die einzelnen Funktionen lediglich mit mehr oder weniger verwirrenden Abkürzungen gekennzeichnet sind, deren Bedeutung man sich oftmals nicht einmal selbst herbeireimen kann – ohne einen Blick in die online angebotene Bedienungsanleitung kommen unerfahrene Anwender hier nicht sonderlich weit.

Sehr gut umgesetzt wurde bei der Sony FDR-X1000V 4K hingegen die Tatsache, dass man diese sowohl mit den Tasten, als auch über das kleine Display steuern kann – alternativ ist zudem eine praktische Bedienung über ein Smartphone oder Tablet via WLAN bzw. NFC möglich. Besonders praktisch ist die letztgenannte Funktion vor allem deshalb, da man hier auch direkt einen Blick auf das Live-Bild werfen oder einen bestimmten Bildausschnitt anklicken kann – das klappte in unserem Action Cam Test absolut flüssig und ruckelfrei.

Ideal für alle Tauchfans: Mit dem passenden Unterwassergehäuse ist die FDR-X1000V 4K bis zu 10 m wasserdicht und bis zu 1.5 m stoßfest, in ihrem klassischen Gehäuse ist hingegen lediglich ein Schutz gegen Spritzwasser gegeben.

Videoqualität der Sony FDR-X1000V 4K Action Cam

Hinsichtlich ihrer Videoqualität kann die Sony FDR-X1000V 4K Action Cam auf ganzer Linie überzeugen: Vor allem im Ultra-HD-Modus darf man sich auf gestochen scharfe Aufnahmen freuen, deren Detailgenauigkeit absolut zu beeindrucken weiß – unschönes Bildrauschen oder ebenso unattraktive Schärfe-Artefakte konnten wir hier zumindest bei klassischen Tageslicht-Aufnahmen nicht feststellen. Wer mit Full-HD-Auflösung bereits bestens bedient ist, gelangt auch hier in den Genuss von knackig-scharfen Aufnahmen und realitätsnahen Farben. Selbst beim zugeschalteten Steady-Shot nimmt die Bildqualität nur minimal ab – hier ist die FDR-X1000V 4K vielen Modellen der Konkurrenz haushoch überlegen.
Neben den Auswahlmöglichkeiten 30 und 60 Bilder pro Sekunde können im Full-HD-Modus auch Superzeitlupenvideos mit 120 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden, wodurch sich beispielsweise sehr schnelle Sprünge mit dem Snowboard oder Skateboard in faszinierenden Bildern festhalten lassen. Wer hingegen 240 Bilder pro Sekunde bevorzugt, muss sich mit der kleineren HD-Auflösung (1280×720 Pixel) zufriedengeben – im Vergleich zur GoPro HERO4 Silver, die in diesem Bereich nur bescheidene 848×480 Pixel anbietet, ist dies jedoch ein deutlicher Vorsprung in Sachen Bildqualität.

Fotoqualität der Sony FDR-X1000V 4K Action Cam

Wirft man einen Blick auf die Fotoqualität der FDR-X1000V, so muss man leider klar festhalten, dass diese nicht unbedingt zu den unangefochtenen Highlights dieser Kamera gehört, deren Hauptaugenmerk vor allem auf die Anfertigung von 4K-Videos gerichtet ist. Da der integrierte Bildsensor bei Fotos lediglich mit 8,8 Megapixeln auflöst, landen die aufgenommenen Schnappschüsse hinsichtlich ihrer Bildqualität im guten Mittelmaß – definitiv nicht schlecht, aber auch kein phänomenaler Blickfang. Deutlich negativer schneiden da hingegen die angefertigten Serienbilder ab: Hier unterstützt die Kamera aus unerklärlichen Gründen lediglich eine Maximalauflösung von 2 Megapixeln – und dementsprechend sehen die Schnappschüsse dann leider auch aus. Wer die FDR-X1000V 4K jedoch ohnehin bevorzugt zum Filmen verwendet und nur ab und zu ein kleines Foto als Erinnerung schießt, dürfte hiermit vermutlich keine Probleme haben.

Fazit: Die Sony FDR-X1000V 4K erweist sich vor allem aufgrund ihrer spektakulären 4K-Aufnahmen durchaus als waschechter Konkurrent für verschiedenste aktuelle Action Cams aus dem Hause GoPro, denen Sie im Bereich Superzeitlupenvideos sogar haushoch überlegen ist. Lediglich kleinere Kritikpunkte wie die mittelprächtige Bildqualität bei Fotos, die unterirdische Auflösung bei Serienschnappschüssen sowie die recht komplizierte Bedienung tragen letztendlich dazu bei, dass der FDR-X1000V 4K die schmeichelhafte Auszeichnung als Testsieger durch die Lappen ging – für Liebhaber von brillanten Ultra-HD-Aufnahmen gibt es derzeit jedoch kaum eine bessere Alternative im Fachhandel zu erwerben.

Pro:

  • gestochen scharfe Ultra-HD-Aufnahmen (4K) ohne sichtbare Makel
  • natürliche Darstellung der Farben
  • integrierter Bildstabilisator (bis Full-HD)
  • WiFi, NFC und GPS
  • auch ohne Schutzgehäuse staub– und spritzwassergeschützt
  • mittels Livebild-Armbandfernbedienung oder Smartphone steuerbar
  • mittlerweile stark gesunkener Anschaffungspreis

Contra:

  • vergleichsweise komplizierte Bedienung und unübersichtliches Menü
  • Fotoqualität mit 8.8-Megapixel-Auflösung nur mittelprächtig
  • Serien- und Intervall-Aufnahmen nur in sehr geringer Auflösung

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